Classic et Cetera

Recital Blacher – Aydin, So., 30.09.2018, 17:30 Uhr

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Sonate für Violine und Klavier Es-Dur op. 12 Nr. 3 (1797-98)

Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch (1906 – 1975)
Sonate für Violine und Klavier G-Dur op. 134 (1968)

César Franck (1822 – 1890)
Sonate für Violine und Klavier A-Dur FWV 8 (1886)

Kurt Weill (1900 – 1950)
Lieder aus der Dreigroschenoper (bearbeitet für Violine und Klavier von Stefan Frenkel) Nr. 1, 3, 4, 5, und 7

George Gershwin (1898 – 1937)
Aus Porgy and Bess (arrangiert von Jascha Heifetz) „It Ain’t Necessarily So“ und „Bess, You is My Woman Now“


Kolja Blacher
Als Sohn des deutsch-baltischen Komponisten Boris Blacher in Berlin aufgewachsen, lebt Kolja Blacher auch heute noch mit der Familie in seiner Heimatstadt, in der er auch sechs Jahre als Konzertmeister der Berliner Philharmoniker tätig war, bis er sich endgültig für die solistische Laufbahn entschied.
Kolja Blacher studierte an der Juilliard School, New York bei Dorothy DeLay und später bei Sándor Végh in Salzburg. Weltweit konzertiert er mit bekannten Orchestern.

Sein programmatisches Spektrum umfasst sowohl Werke für Violine solo von Bach bis Berio, als auch die großen Violinkonzerte des romantischen und klassischen Repertoires, bis hin zu zeitgenössischen Stücken für Violine und Orchester, z.B. von Magnus Lindberg, Kurt Weill, Hans Werner Henze, Bernd Alois Zimmermann. Kolja Blacher hat eine Fülle an prämierten CD-Aufnahmen vorgelegt, u.a. mit Claudio Abbado, mit dem ihn eine lange künstlerische Beziehung aus der Zeit bei den Berliner Philharmonikern und dem Lucerne Festival Orchestra verbindet.
Auf eine Professur in Hamburg folgte vor einigen Jahren der Ruf nach Berlin an die Hochschule für Musik Hanns Eisler.

Kolja Blacher spielt die sogenannte Ex-Zukerman-Guarneri del Gesù aus dem Jahr 1730, die ihm von Frau Kimiko Powers zur Verfügung gestellt wird.
 

Özgür Aydin
Özgür Aydin wurde in Colorado geboren, seine Eltern stammen aus der Türkei. Er begann sein Musikstudium am Konservatorium von Ankara. Später studierte er bei Peter Katin am Royal College of Music in London und bei Prof. Kämmerling an der Musikhochschule in Hannover. Wertvolle Impulse erhielt er außerdem von Künstlern wie Tatiana Nikolayeva und András Schiff. 1997 hatte er sein großes Konzertdebüt bei einer Aufführung von Brahms’ Klavierkonzert Nr. 1 mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Im gleichen Jahr gewann er den berühmten Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München und den Nippon Music Award in Tokyo – künstlerische Anerkennungen. Außerdem ist er Preisträger der Cleveland International Piano Competition.

Özgür Aydin ist als Solist mit verschiedenen Orchestern in Deutschland und der Türkei aufgetreten sowie mit dem BBC Concert Orchestra in London, dem Simon Bolivar- Jugendorchester von Venezuela, der Slowakischen Philharmonie und dem Calgary Philharmonic Orchestra. Von ihm gibt es viele CD-Aufnahmen von Solo-Klavierstücken von Beethoven, Schumann, Liszt und Chopin. Seine Interpretationen haben überaus positiven Anklang bei den Kritikern gefunden.

Özgür Aydin ist auch ein passionierter Kammermusiker und spielt unter anderen mit Midori, Clemens Hagen und anderen bekannten Musikern.
Özgür Aydin lebt in Berlin.


Eintritt: 20 €

5,00 € (Reduzierter Eintrittspreis nur für Schüler und Studenten)
  • Probleme mit dem Bestellformular? (Windows XP)