Classic et Cetera

Saison-Finale mit dem Busch-Hof Consort, Sa., 09.07.2016, 20:00 Uhr

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Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Ouvertüre zur Oper „Die Zauberflöte” KV 620
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58
Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73

Joseph Moog gehört mittlerweile auch international zu den herausragenden Pianisten. Als Solist trat Joseph Moog mit zahlreichen Orchestern auf wie der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern, der Slowenischen Philharmonie, dem Tschaikowsky Sinfonieorchester des Moskauer Rundfunks. Mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz begeisterte er die Fachpresse mit einer furiosen Einspielung der beiden Klavierkonzerte von Franz Liszt. International konzertiert Joseph Moog u.a. im Wiener Konzerthaus, in Rio de Janeiro, Tel Aviv, Ljubljana, Paris und in den USA.

Wolfgang Amadeus Mozart: Dis Zauberflöte ist ein etwa dreistündiges Werk und zählt zu den weltweit bekanntesten und am häufigsten inszenierten Opern. Ihre Ouvertüre ist ein klangvolles Beispiel der Wiener Klassik und des Versuchs, freimaurerische Gedanken zu verkünden.

Ludwig van Beethoven: Im Juli 2014 erklangen beim Open Air Konzert im Von-Busch-Hof Beethovens Klavierkonzerte Nr. 1 und 3. Die Reihe mit Beethovens Klavierkonzerten wird mit dieser Konzertsaison beendet: Joseph Moog spielt als Krönung der Saison die beiden „großen“ Klavierkonzerten des Meisters. Das 5. konzerte von Beethoven war lange Zeit der Gipfel in der Entwicklung dieses Genres. Das Konzert entstand 1809, im gleichen Jahr wie die Egmont-Ouvertüre. Es ist Erzherzog Rudolph gewidmet.
Man weiß, dass Beethoven an der Komposition des Konzerts bereits im Zustand beginnender Taubheit arbeitete, während Napoleons Truppen Wien mit der Artillerie beschossen. Im englischsprachigen Raum hat sich für das Konzert die Bezeichnung Emperor eingebürgert, was wohl ironisch klingen soll, wenn man bedenkt, dass Beethoven mit seiner Komposition dem Franzosenkaiser trotzte, auch wenn er deshalb aus seiner Wohnung, die in der Schusslinie lag, fliehen und im Haus seines Bruders für die Zeit der Krieges unterkriechen musste und dort daran weiter arbeitete.
Beethoven hat alle Klavierkonzerte für sich selbst komponiert: er wollte sie selbst interpretieren. Nach dem 5. hat er kein weiteres mehr geschrieben, weil er wegen fortschreitender Ertaubung nicht mehr in der Lage war, es selbst zu spielen. In der Tonart des Konzerts, Es-Dur, stehen u.a. auch seine 3. Sinfonie, die Eroica-Variationen und vier seiner Klaviersonaten. Wie man weiß, versinnbildlichte die Tonart Es-Dur für Beethoven das Heldische.
Das 5. Konzert beeinflusste viele spätere Komponisten und die weitere Entwicklung der Gattung. Es setzt den Stil des sinfonischen Klavierkonzertes fort, den Beethoven schon im vorhergehenden 4. Klavierkonzert begonnen hatte. Nach ihm hat vor allem Johannes Brahms diesen Stil aufgegriffen und weitergeführt.


Eintritt: 25 €

5,00 € (Reduzierter Eintrittspreis nur für Schüler und Studenten)
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