Classic et Cetera

Minguet Quartett, So., 06.03.2016, 17:30 Uhr

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Streichquartett d-Moll KV 421
Glenn Gould (1932–1982)
Streichquartett op. 1 (1953-55)
Robert Schumann (1810–1856)
Streichquartett op. 41 Nr. 3


„…die Klang- und Ausdrucksfreude, mit der das Ensemble die Werke ‚zur Sprache’ bringt, belebt noch das kleinste Detail“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) Das Minguet Quartett (Ulrich Isfort, Annette Reisinger, Arora Sorin und Matthias Diener) aus Köln – gegründet 1988 – zählt heute zu den international angesehensten Streichquartetten und gastiert in allen großen Konzertsälen der Welt. Die ebenso leidenschaftlichen wie intelligenten Interpretationen des Minguet Quartetts sorgen überall für begeisternde Hörerfahrungen. Namenspatron ist Pablo Minguet é Yrol, ein spanischer Philosoph, der im Madrid des 18. Jahrhunderts gewirkt hat und der sich in seinen Schriften darum bemühte, dem breiten Volk Zugang zu den Schönen Künsten zu verschaffen – für das Minguet Quartett ist dieser Gedanke
künstlerisches Programm.
Das Ensemble konzentriert sich auf die klassisch-romantische Literatur und die Musik der Moderne gleichermaßen und engagiert sich durch zahlreiche Uraufführungen für Kompositionen des 21. Jahrhunderts. Begegnungen mit bedeutenden Komponisten unserer Zeit inspirieren die vier Musiker zu immer neuen Programmideen. Die erstmalige Gesamtaufnahme der Streichquartette von Wolfgang Rihm, Peter Ruzicka und Jörg Widmann zählen zu den bedeutendsten Projekten.
2010 wurde das Minguet Quartett mit dem begehrten ECHO Klassik ausgezeichnet.

Wolfgang Amadeus Mozart: Die sechs von 1782 bis1785 komponierten Quartette sind deutlich beeinflusst von den Russischen Quartetten op. 33 von Joseph Haydn. Das in d-Moll KV 421 (1783) ist das sog. 2. Haydn-Quartett.

Glenn Herbert Gould war ein kanadischer Pianist. Den ersten Klavierunterricht erhielt er von seiner Mutter. Bekannt sind seine rhythmisch äußerst exakten Einspielungen von Musik der Barockzeit, legendär sind vor allem seine Bach-Aufnahmen, bei denen er die polyphonen Zusammenhänge unvergleichlich schön herausarbeitet. Und auf vielen Aufnahmen hört man ihn, einer Angewohnheit aus der Kindheit folgend, mitsingen. Zu den wenigen Kompositionen Goulds (u.a. eine atonale Fagott-Sonate, eine unvollendete Klaviersonate, eine Kadenz für Beethovens 1. Klavierkonzert) gehört das anspruchsvolle Streichquartett, an spätromantische Kompositionen von Strauss und Schönberg erinnernd, mit Zitaten von Beethoven und fugierten Passagen.

Robert Schumann schrieb bekanntlich nur die drei Streichquartette op. 41, die alle drei als bedeutende Werke dieser Gattung gelten. Unbestritten ist die Nr. 3 wegen seiner formalen kompositorischen Ausgewogenheit das schönste dieses Dreigestirns.


Eintritt: 18 €

5,00 € (Reduzierter Eintrittspreis nur für Schüler und Studenten)
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