Classic et Cetera

Liederabend, So., 23.10.2016, 17:30 Uhr

  • Hanna-Elisabeth Müller, Sopran
  • Juliane Ruf, Klavier
     

Robert Schumann (1810 – 1856)
Sechs Gedichte von Nikolaus Lenau und Requiem op. 90

Arnold Schönberg (1874 – 1951)
Vier Lieder op. 2

Alexander von Zemlinsky (1871 – 1942)
Walzer-Gesänge nach toskanischen Volksliedern op. 6

Hugo Wolf (1860 – 1903)
Lieder nach Texten von Eduard Mörike

Hanna-Elisabeth Müller
2014 wurde sie mit ihrem sensationellen Debüt als Zdenka in Strauß‘ Arabella an der Seite von Renée Fleming und Thomas Hampson unter der Leitung von Christian Thielemann als Entdeckung der Salzburger Osterfestspiele gefeiert und von der Zeitschrift Opernwelt als Nachwuchskünstlerin des Jahres gepriesen.

Die junge Sopranistin wurde im Laufe ihrer atemberaubend steilen Karriere vielfach ausgezeichnet. Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz und weiterer Institutionen und Stiftungen. Hanna-Elisabeth Müller studierte an der Musikhochschule Mannheim. Sie besuchte Meisterklassen von Dietrich Fischer-Dieskau, Julia Varady, Edith Wiens, Elly Ameling, Thomas Hampson und Wolfram Rieger. Seit der Saison 2012/13 gehört sie dem Ensemble der Bayerischen Staatsoper an, wo sie in ganz unterschiedlichen Partien zu hören ist. Mit ihrer Vielseitigkeit ist die junge Sopranistin regelmäßiger Gast auf den Lied- und Konzertpodien. Von Haydns Schöpfung über Mahlers 4. Sinfonie bis hin zu Beethovens Missa solemnis und Bruckners f-Moll-Messe reicht ihr Konzertrepertoire. Seit ihrem Lieddebüt beim Heidelberger Frühling 2011 war sie mit Wolfram Rieger zu Gast bei der Schubertiade Vilabertran. Gemeinsam mit ihrer festen Klavierpartnerin Juliane Ruf ist sie zu Gast bei den Schwetzinger Festspielen, in der Kölner Philharmonie, im DeSingel Antwerpen, beim Festival Rheinvokal sowie in der Essener Philharmonie.

Juliane Ruf
Sie studierte zunächst Germanistik an der Universität Heidelberg sowie Schulmusik und Klavier-Kammermusik an der Musikhochschule Mannheim, bevor sie sich auf Liedgestaltung spezialisierte. Zusätzlich besuchte sie Meisterkurse bei Charles Spencer, Graham Johnson, Rudolf Piernay und Helmut Deutsch und war Stipendiatin der Stiftung Podium Junger Musiker und des Richard-Wagner-Verbandes.

Juliane Ruf gewann wichtige Preise zum Thema Liedgestaltung. So wurde sie beim „Concours International Nadia et Lili Boulanger“ in Paris mit dem Preis für die beste Liedbegleitung ausgezeichnet. Im Liedduo mit dem Bariton Michael Nagy gewann die Pianistin den 1. Preis beim „Internationalen Wettbewerb für Liedkunst“ der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart. Mit ihm zusammen führte sie in Freinsheim bereits vor einigen Jahren Schuberts „schöne Müllerin“ in einer beeindruckenden Interpretation auf.

Sie konzertiert regelmäßig im In- und Ausland, u. a. beim „Klavier-Festival Ruhr“, im Internationaal Kunstencentrum ‘DeSingel’ Antwerpen, in der Wigmore-Hall London sowie in der Reihe „Freunde des Liedes“ Zürich.
 

 


Eintritt: 20 €

5,00 € (Reduzierter Eintrittspreis nur für Schüler und Studenten)
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