Classic et Cetera

Klavierabend, Sa., 21.11.2015, 19:00 Uhr

Frédéric Chopin (1810–1849)
Ballade Nr. 1 g-Moll op. 23
Sonate Nr. 3 h-Moll op. 58
Sergei Rachmaninow (1873–1943)
Variationen über ein Thema von Corelli op.42
Sergei Prokofjew (1891–1953)
Klaviersonate B-Dur Nr. 7 op. 83


„Olga Scheps ist eine echte Entdeckung. So habe ich Chopin noch nicht gehört.“ (Joachim Kaiser)
Im Herbst 2014 konnte man Olga Scheps zusammen mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in Mainz, Ludwigshafen und Karlsruhe bewundern. Wer sie damals gehört hat und unbedingt mehr von der jungen Starpianistin hören wollte, hat jetzt die Gelegenheit, die Künstlerin hautnah in Freinsheim zu erleben. Geboren 1986 in Moskau als Tochter zweier Pianisten, entdeckte sie im Alter von vier Jahren das Klavierspiel für sich. Ihre Studien auf dem Instrument intensivierte sie nach dem Umzug der Familie nach Deutschland 1992. Bereits in jungem Alter entwickelte sie ihr einzigartiges Klavierspiel, das intensive Emotionalität und Ausdrucksstärke mit einem außergewöhnlichen pianistischen Können vereint. Ihr Talent begeisterte auch Alfred Brendel, der Olga Scheps seit ihrem 15. Lebensjahr fördert. Ihre Solo-Recitals sind beim Publikum in aller Welt ebenso gefragt wie ihre umjubelten Auftritte als Solistin mit Orchester und ihr Zusammenspiel in kammermusikalischen Ensembles. So konzertiert Olga Scheps mit großem Erfolg in weltbekannten Konzerthäusern wie der Berliner Philharmonie, dem Wiener Konzerthaus und der Tonhalle Zürich. Als leidenschaftliche Kammermusikerin ist Olga Scheps mit Künstlern wie Alban Gerhardt, Daniel Hope, Adrian Brendel, Jan Vogler und Nils Mönkemeyer zu hören. Seit 2010 ist Olga Scheps Exklusivkünstlerin bei Sony Classical. Gleich ihr Debüt-Album „Chopin“ gewann einen ECHO Klassik. Olga Scheps ist „Steinway Artist“.

Frédéric Chopin: Die Übertragung der epischen Form der Ballade auf die Klaviermusik geht auf Chopin zurück, der die Ballade Nr. 1 1831 konzipierte. In Polen wird diese Ballade als Nationalmusik verehrt; sie bildet auch einen spektakulären Höhepunkt in dem Film „Der Pianist“. Zur Sonate Nr. 3 schrieb Otto Emil Schumann „Die Gesamtsteigerung ist klug berechnet, in ihrer edel-virtuosen Fassung bewundernswert, in der rauschhaften Art slawisch überschäumend, beinahe zügellos, technisch und gestalterisch nur von wirklichen Meistern des Klaviers zu bewältigen.“

Sergei Rachmaninow: Dieser Zyklus gilt als die letzte große Klavierkomposition Rachmaninows und besitzt großen harmonischen Reichtum. Die Melodie hatte ihm der berühmte Geiger Fritz Kreisler vorgestellt.

Sergei Prokofjew: Prokofjew gilt als bedeutender Komponist der klassischen Moderne. Seine späten Werke zeichnen sich durch eine vereinfachte Harmonik und klare Melodieführung aus. Er starb am 5. März 1953, am selben Tag wie sein großer ideologischer Widersacher Stalin, doch sein Tod blieb wegen der landesweiten Trauer um den Diktator nahezu unbeachtet.


Eintritt: 18 €

5,00 € (Reduzierter Eintrittspreis nur für Schüler und Studenten)
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