Classic et Cetera

Eröffnungskonzert: Raritäten für großes Kammerensemble, So., 02.11.2014, 17:30 Uhr


Hanna Mangold, Flöte
Rainer Schick, Oboe
Julius Kircher, Klarinette
Antonia Zimmermann, Fagott
Thomas Bernstein, Stefan Wulfert, Horn
Laurent Albrecht Breuninger, Sophie Hohmeier, Violine
Karoline Markert, Viola
Florian Barak, Violoncello
Alexander Kunz, Kontrabass

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Divertimento D-Dur, KV 251 ”Nannerl-Septett”
(für Oboe, zwei Hörner und Streicher)

Alexander von Zemlinsky (1871 – 1942)
Humoreske für Bläserquintett

Nino Rota (1911 – 1979)
Nonett für Kammerensemble (für Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass, Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Horn)

Gustav Helsted (1857 – 1924)
Dezett D-Dur op.18 (für Bläserquintett und Streichquintett)


Zum Saisonauftakt erklingen im Von-Busch-Hof Werke, die man in dieser Konstellation wohl noch nie aufgeführt hat. Alle Werke
– außer dem von Mozart – sind echte Raritäten.

Wolfgang Amadeus Mozart
Dem Musikliebhaber ist das ”Nannerl-Septett” zweifellos bekannt wie auch die eine oder andere Melodie dieses gern gehörten volkstümlichen Meisterwerks.

Nino Rota
Dieser italienische Komponist erlebt gerade eine erstaunliche Renaissance, die nicht nur seine weltbekannten Filmmusiken (z.B. zu Fellinis ”La Strada”, Viscontis ”Der Leopard” bis zu Coppolas ”Der Pate”) betrifft, sondern auch sein sonstiges kompositorisches Werk und da vorwiegend die Kammermusik. Sein romantisch geprägtes Nonett (komponiert 1959 – 1974), das in seiner Spritzigkeit und seinem Feuer viel vom französisches Blut eines Jean Francaix oder Francis Poulenc in sich hat, ist nahezu unbekannt und wird leider fast nie aufgeführt. Das liegt sicher auch an den teilweise halsbrecherischen Herausforderungen, die der Italiener den Ausführenden in diesem Werk mit auf den Weg gibt.

Gustav Helsted
Ein komplett von der Musikwelt vergessenes Werk des hierzulande zu Unrecht noch vollkommen unentdeckten dänischen Romantikers fügt sich vortrefflich in diesen Konzertabend ein. Das Dezett ist ein heiter, farbenfrohes Klanggemälde für die ungewöhnliche Kombination eines Streichquintetts mit einem Bläserquintett, erfüllt von Naturassoziationen und typisch nordischer Harmonik, das in Freinsheim als deutsche Erstaufführung in erklingen wird.

Alexander von Zemlinsky
Ergänzt wird das Programm von der wundervollen Humoreske für Bläserquintett, ein kurzweiliger Spaß für fünf Bläser.


Eintritt: 18 €

5,00 € (Reduzierter Eintrittspreis nur für Schüler und Studenten)
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