Classic et Cetera

Ensemble Raro, So., 07.06.2015, 17:30 Uhr

Diana Ketler, Klavier
Alexander Sitkovetsky, Violine
Razvan Popovici, Viola
Adrian Brendel, Violoncello

Johannes Brahms  (1833 – 1897)
Klavierquartett A-Dur op. 26

Pēteris Vasks (geb. 1946)
Klavierquartett (2001)

 

Gefördert von der Villa Musica Rheinland-Pfalz, Mainz*) entstand dieses Kammerensemble von preisgekrönten Nachwuchsmusikern, angeführt vom Cellisten Adrian Brendel, Sohn von Alfred Brendel, der nicht der einzige Musiker des Ensembles ist, der dem Namen eines Vorfahren Ehre macht, wie man auch am Geiger Alexander Sitkovetsky sehen kann, der die russische Violintradition seines Onkels Dmitri Sitkovetsky glanzvoll weiterführt.

Johannes Brahms
Gegenüber dem Schwesterwerk op. 25 in g-Moll gilt das A-Dur-Quartett als das weniger schwere und weniger differenzierte.
Bei genauerer Betrachtung stellt man jedoch fest, dass es zwar freundlicher und ”gefälliger” klingt, aber die vordergründige Anspruchslosigkeit verdeckt, welche außergewöhnlich niveauvolle kompositorische Brillanz Brahms in dem regelmäßigen Aufbau dieses Werks versteckt hat.   


Pēteris Vasks**) wurde als Sohn eines Pfarrers in Lettland geboren. Er studierte zuerst Geige an der Musikakademie in Riga und später Kontrabass an der Litauischen Musikakademie in Vilnius. Von 1973 bis 1978 studierte er an der Lettischen Musikhochschule in Riga Komposition.
Vasks war von 1963 bis 1974 Ensemblemitglied verschiedener Sinfonie- und Kammerorchester. 1996 wurde er zum “Main Composer” des Stockholmer Festivals für neue Musik ernannt und mit dem Herder-Preis der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. ausgezeichnet.Für seine Kompositionen erhielt er bislang dreimal den ”Großen Musikpreis Lettlands”, 1993 für ”Litene”, 1998 für das Violinkonzert ”Fernes Licht” und 2000 für seine 2. Sinfonie.

Der als freischaffender Komponist in Riga lebende Vasks zählt heutzutage zu den bekanntesten Komponisten aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Mit seiner Musik möchte er seinem Land und seinem Volk eine Stimme verleihen – dementsprechend expressiv, direkt und bewusst ungekünstelt ist seine Tonkunst.


*) STIFTUNG DER LANDESREGIERUNG RHEINLAND-PFALZ ZUR FÖRDERUNG DER MUSIK MIT BETEILIGUNG DES SÜDWESTRUNDFUNKS
**
) Angaben nach Wikipedia


Eintritt: 18 €

5,00 € (Reduzierter Eintrittspreis nur für Schüler und Studenten)
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