Classic et Cetera

Duo Max Hornung & Paul Rivinius, Sa., 17.01.2015, 19:00 Uhr

Maximilian Hornung, Violoncello
Paul Rivinius, Klavier


Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Sonate für Violoncello und Klavier F-Dur op. 5 Nr. 1
Igor Strawinski (1882 – 1971)
Suite italienne (1932)
Ludwig van Beethoven 
Variationen über Mozarts Thema ”Ein Mädchen oder Weibchen” F-Dur op. 66
Bohuslav Martinů(1890 – 1959)
Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 1



Ludwig van Beethoven
Mit der Komposition der Cellosonaten betrat Beethoven energisch Neuland und stellte dabei den kantablen Nuancenreichtum dieses Instruments heraus. Die nur zweisätzige F-Dur Sonate (aus dem Jahre 1796) hat einen sehr umfangreichen Anfangssatz und hebt besonders die virtuosen Fähigkeiten des Pianisten hervor.
Die ausgedehnte Kadenz am Ende betont den fast orchestralen Charakter des Schlusssatzes.
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Die 1798 erschienenen Variationen über Papagenos Arie werden von einem Klaviersolo in Variation 1 eröffnet. Dann folgen imponierend konzentrierte Veränderungen, oft basierend auf einem einzelnen Motiv oder einer klanglichen Idee.

Igor Strawinski
Für seine Suite italienne hat Strawinski Stücke aus verschiedenen Balletten bearbeitet. Die Fassung für Violine und Klavier stammt aus dem Jahre 1925, die davon abweichende Fassung für Violoncello und Klavier hat der Komponist im Jahre 1933 erstellt.

Bohuslav Martinů
In keinem seiner von vielfältigen Einflüssen geprägten, oft kontrapunktisch durchgeführten Kompositionen ist die Herkunft des Komponisten aus der musizierfreudigen tschechischen Tradition zu überhören. Auch seine Cellosonate Nr. 1 brilliert mit Ausdruckskraft und Vitalität.

Maximilian Hornung
”…Hornung [ist] von einem anderen Stern. Ein Frühvollendeter, der die Abgebrühtheit eines Routiniers mit der Unbekümmertheit des Springinsfelds verbindet” (ZEIT).
Maximilian Hornung erhielt mit acht Jahren seinen ersten Cello-Unterricht. Mit bestechender Musikalität, instinktiver Stilsicherheit und musikalischer Reife erobert der junge Cellist, dessen Karriere mit dem Gewinn des Deutschen Musikwettbewerbs 2005 begann, die internationalen Konzertpodien. Für seine erste Sony-CD erhielt er den ECHO Klassik-Preis 2011 als Nachwuchskünstler des Jahres. 2012 folgte die Veröffentlichung von Dvořáks Cellokonzert mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Sebastian Tewinkel, ausgezeichnet mit dem ECHO Klassik 2012.

Als Solist konzertiert er mit allen renommierten Klangkörpern in Europa. Er wurde von zahlreichen Festivals eingeladen. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Berühmtheiten wie Anne-Sophie Mutter, Christian Tetzlaff, Lisa Batiashvili, François Leleux, Igor Levit, Yefim Bronfman, Jörg Widmann und Tabea Zimmermann.

Als Cellist des Tecchler Trios, dem er bis 2011 angehörte, gewann er 2007 den Ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb. Eine große Anzahl von Einspielungen bei renommierten Labels dokumentiert seine künstlerischen Fähigkeiten.

Paul Rivinius
Der Pianist ist einer der begehrtesten Klavierbegleiter und Kammermusiker Deutschlands. Als Kammermusiker profilierte er sich mit dem 1986 gegründeten Clemente Trio, das 1998 den renommierten ARD-Musikwettbewerb in München gewann und anschließend als „Rising Star“-Ensemble in den zehn wichtigsten Konzertsälen der Welt gastierte. Außerdem musiziert Paul Rivinius gemeinsam mit seinen Brüdern Benjamin, Gustav und Siegfried im Rivinius Klavier-Quartett, im März 2009 auch schon bei uns in Freinsheim. Zusammen mit Musikern des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin bildet er das Akanthus Ensemble, und seit 2004 gehört er dem Mozart Piano Quartet an. Zahlreiche Rundfunk- und CD-Produktionen manifestieren seine künstlerische Arbeit. Unter anderem mit den Cellisten Julian Steckel und Johannes Moser.
Paul Rivinius lehrte viele Jahre als Professor für Kammermusik an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin und lebt heute in München.


Eintritt: 18 €

5,00 € (Reduzierter Eintrittspreis nur für Schüler und Studenten)
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