Classic et Cetera

Busch-Hof Consort spielt Vivaldi, Sa., 01.10.2016, 19:00 Uhr

  • Marie Deller, Blockflöte
  • Ingo de Haas, Violine
  • Rainer Schick, Oboe
  • Antonia Zimmermann, Fagott


Antonio Vivaldi (1678 – 1741)
Concerto für Violine und Streichorchester L’Autunno (Der Herbst) op. 8 RV 293 aus dem Zyklus Le quattro stagioni (Die vier Jahreszeiten)
Concerto für Blockflöte und Streichorchester a-Moll RV 445
Concerto für Oboe und Streichorchester C-Dur RV 447
Concerto für Fagott und Streichorchester e-Moll RV 484
Concerto „La tempesta di mare“ für Flöte, Oboe, Violine und Fagott F-Dur und Streichorchester RV 570
Concerto für 4 Violinen und Streichorchester op. 3 Nr. 10 h-Moll RV 580 aus dem Zyklus L’estro armonico (Die harmonische Eingebung)

Nachdem die Eröffnung der Vorsaison ganz dem großen deutschen Barockmeister Johann Sebastian Bach und seinen Brandenburgischen Konzerten gewidmet war, steht dieses Eröffnungskonzert im Zeichen seines italienischen Pendants Antonio Vivaldi. Aus der Feder des Venezianers gibt es viele bekannte und beliebte Stücke. Als ebenso populär wie die Brandenburgischen Konzerte gelten die berühmten Violinkonzerte des Zyklus‘ „Die vier Jahreszeiten“. Passend zum Konzerttermin erklingt als erstes „Der Herbst“.

Im Laufe des Abends werden Concerti von Vivaldi in unterschiedlichen solistischen Formationen gespielt, welche die unglaubliche Vielfalt im Schaffen des großen Venezianers exemplarisch beleuchten. Eine besondere Kostbarkeit ist sicher auch sein populäres Blockflötenkonzert.

 

Marie Deller
wuchs in einer Musikerfamilie auf. Sie studierte Blockflöte und Violoncello und absolvierte Konzertexamen für beide Instrumente. Schon früh interessierte sie sich für historische Aufführungspraxis und ist mittlerweile eine überaus gefragte Cellistin oder Blockflötistin in der Szene für alte Musik. Sie konzertiert im In- und Ausland mit dem Freiburger Barockorchester und spielt als Vertretung in verschiedenen großen deutschen Orchestern. Als Dozentin für Violoncello und Kammermusik war sie vom Sommer 2012 – 15 am Emanuel-Feuermann-Konservatorium der Kronberg Academy tätig. Eine besondere Freude für unseren Verein ist die Tatsache, dass sie ab 2016 ihren Wohnsitz mitten ins kulturelle Zentrum der Pfalz verlegt hat, nämlich nach Freinsheim – vielleicht auch inspiriert durch das letztjährige Engagement bei den Brandenburgischen Konzerten im Von-Busch-Hof?

 

Ingo de Haas
wurde bereits im Alter von 25 Jahren erster Konzertmeister am Staatstheater Darmstadt. Seit Sommer 1999 ist er in gleicher Funktion an der Oper Frankfurt am Main tätig. Außerdem betreut er eine eigene Violinklasse an der Musikhochschule Frankfurt. Sein breit gefächertes solistisches Repertoire enthält neben den gängigen Werken auch seltener zu hörende Violinkonzerte wie das von Erich Wolfgang Korngold, Philip Glass oder Igor Strawinsky. Ausgewählte Programme führen ihn immer wieder als gern gesehenen Gast zu Festivals. Zahlreiche Aufritte im In- und Ausland ergänzen sein vielfältiges musikalisches Engagement. Ingo de Haas konzertierte unter anderem bei den Bremer Philharmonikern, bei der Polnischen Kammerphilharmonie, beim Orchester des Staatstheaters Darmstadt und beim Frankfurter Museumsorchester, zuletzt mit den Violinkonzerten von Alban Berg und Antonín Dvorák in der Alten Oper Frankfurt. Konzertreisen führten ihn durch fast ganz Europa, Südamerika und Japan. Seine künstlerische Vielfalt wird durch zahlreiche Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen belegt. Kürzlich erschien seine jüngste CD, die Gesamteinspielung aller Werke für Violine und Klavier von Wilhelm Petersen.

Rainer Schick
ist Gründungsmitglied des Vereins Von-Busch-Hof „Konzertant“, er ist seit Anbeginn künstlerischer Beirat des Vereins und nimmt als Gründer des vielseitigen Ensembles „Busch-Hof Consort“ eine Schlüsselstellung ein. Schon als Jugendlicher gewann er viele Auszeichnungen, z.B. 1983 beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ den 1. Bundespreis im Fach Oboe. Sein Studium bei Heinz Holliger in Freiburg absolvierte er mit Auszeichnung. Seit 1989 ist er Solo-Oboist der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Darüber hinaus ist er engagierter Kammermusiker und Solist vieler Konzertreihen.

 

Antonia Zimmermann
Die in Bamberg geborene Antonia Zimmermann studierte Fagott bei Georg Klütsch in Köln. Nach ihrer Mitgliedscha in Jugendorchestern wie dem European Union Youth Orchestra, der Jungen Deutschen Philharmonie und der Orchesterakademie des Schleswig- Holstein Musik Festivals, war sie von 2011 bis 2014 Mitglied der NDR Radiophilharmonie Hannover, bevor sie als stellvertretende Solofagottistin zur Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen wechselte. Mit dem Acelga Quintett war sie Stipendiatin des Deutschen Musikrats, wurde in die „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ aufgenommen und wurde beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2014 mit einem 3. Preis ausgezeichnet.

 

 


Eintritt: 20 €

5,00 € (Reduzierter Eintrittspreis nur für Schüler und Studenten)
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